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Von Startup bis Scale-up: Wie Private Equity Schweizer Wachstumsunternehmen beim nächsten Schritt begleitet

04.04.2025

Der Übergang vom Startup zum etablierten Unternehmen ist eine Phase, in der viele Schweizer Firmen entweder wachsen – oder steckenbleiben. Die frühe Euphorie weicht dem Druck, Strukturen zu schaffen, Prozesse zu optimieren und eine klare Strategie zu definieren. Kunden, Investoren und Mitarbeitende erwarten Orientierung. Gleichzeitig fehlt im Alltag oft genau das: Zeit, Abstand und Kapazität für übergeordnetes Denken.

Viele Gründerinnen und Gründer erkennen irgendwann, dass die Herausforderungen nicht mehr allein mit Herzblut und Improvisation zu bewältigen sind. Es geht nicht nur um mehr Umsatz oder mehr Personal – es geht darum, ein Unternehmen auf ein solides Fundament zu stellen, das weiteres Wachstum überhaupt möglich macht. Genau in dieser Phase setzt Private Equity an: als strategischer Partner, der hilft, das unternehmerische Potenzial gezielt freizusetzen.

In der Schweiz gibt es zahlreiche Startups, die erste Finanzierungrunden hinter sich haben, ein funktionierendes Produkt am Markt platzieren konnten und nun überlegen, wie es weitergeht. Oft sind es genau diese Scale-ups, die besonders profitieren können – vorausgesetzt, sie öffnen sich für die nächste Entwicklungsstufe.

Ein Investor wie die Nordstein AG versteht sich in dieser Phase nicht als Finanzier im klassischen Sinne, sondern als Begleiter auf Augenhöhe. Der erste Schritt besteht darin, gemeinsam zu verstehen, wo das Unternehmen steht – nicht nur in der Bilanz, sondern auch kulturell, strukturell und strategisch. Manche Teams sind stark im Vertrieb, tun sich aber schwer mit Führung. Andere sind technologisch exzellent aufgestellt, haben jedoch Defizite im Marktauftritt oder in der Skalierung.

Private Equity kann in solchen Fällen nicht nur Kapital zur Verfügung stellen, sondern vor allem Orientierung. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung werden Prioritäten gesetzt: Was muss jetzt angegangen werden, was kann noch warten? Wo liegen die echten Engpässe – und wie lassen sie sich lösen, ohne die operative Dynamik zu bremsen?

Der Nutzen eines erfahrenen Partners zeigt sich besonders bei Themen, die intern oft über Jahre verschoben wurden. Die Einführung eines professionellen Controllings etwa, die Neustrukturierung des Vertriebs oder die Besetzung von Schlüsselpositionen, für die bislang keine Zeit war. Private Equity bringt hier nicht nur externe Ressourcen mit, sondern auch die Fähigkeit, Dinge ins Rollen zu bringen – konsequent, aber nie überstürzt.

Gerade in der Schweiz, wo viele Gründer bodenständig und kontrolliert vorgehen, stösst klassisches Beteiligungskapital oft auf Skepsis. Die Sorge, Einfluss zu verlieren oder Entscheidungen abgeben zu müssen, ist nicht unbegründet – aber vermeidbar. Nordstein setzt genau hier an: Beteiligung bedeutet nicht Übernahme, sondern Partnerschaft. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Veränderungen erfolgen nur dort, wo sie Mehrwert schaffen.

Das Tempo bestimmt das Unternehmen. Private Equity soll keine Unruhe erzeugen, sondern Raum für Weiterentwicklung schaffen. Wenn Prozesse professioneller werden, Rollen klarer definiert sind und die nächste Führungsebene aufgebaut ist, entsteht plötzlich Luft für strategische Themen. Viele Gründer berichten genau dann von einem Wandel: Die permanente Überlastung weicht dem Gefühl, endlich am Unternehmen statt nur im Unternehmen zu arbeiten.

Scale-ups, die diese Phase mit einem erfahrenen Partner durchlaufen, sind nachweislich erfolgreicher. Sie wachsen nicht nur schneller, sondern auch nachhaltiger. Sie schaffen es eher, internationale Märkte zu erschliessen, sich breiter aufzustellen und auch in anspruchsvollen Marktphasen stabil zu bleiben.

Ein gutes Beispiel ist der gezielte Aufbau von Zweitstandorten im Ausland: Für viele Unternehmen ein logischer Schritt – aber einer, der Ressourcen bindet, Kapital erfordert und Know-how voraussetzt. Mit einem Private Equity-Partner wie Nordstein wird dieser Prozess planbar. Risiken werden gemeinsam getragen, und das Unternehmen bleibt in der Spur.

Ähnliches gilt für technologische Weiterentwicklungen, neue Geschäftsmodelle oder Übernahmen kleinerer Wettbewerber. Wer in dieser Phase nur auf eigene Mittel setzt, verzichtet auf Tempo – und in vielen Märkten ist Geschwindigkeit ein entscheidender Faktor. Private Equity kann hier als Beschleuniger wirken, ohne die Kontrolle zu übernehmen.

2025 ist kein Jahr der Euphorie, aber eines der Selektion. Kapital ist verfügbar, aber selektiv – es fliesst dorthin, wo Substanz, Vision und Umsetzungsstärke zusammentreffen. Für Schweizer Scale-ups bedeutet das: Wer sich rechtzeitig mit seiner Struktur, seinem Marktansatz und seiner Finanzierung befasst, verschafft sich einen echten Vorteil.

Die Nordstein AG begleitet genau solche Firmen. Wir sehen uns nicht als kurzfristige Investoren, sondern als unternehmerische Partner auf Zeit. Unser Ziel ist es, Unternehmen durch diese kritische Phase zu begleiten – mit Erfahrung, mit Kapital und mit dem Willen, gemeinsam etwas aufzubauen, das Bestand hat.
Wenn ein Unternehmen bereit ist, zu wachsen, reicht es nicht mehr, nur die nächsten Monate zu planen. Dann braucht es eine klare Perspektive für die kommenden Jahre. Eine, die auf Zahlen basiert, aber auch auf Haltung, auf Strategie und auf der Fähigkeit, mit Veränderungen umgehen zu können.

Wer heute den Schritt vom Startup zum Scale-up macht, legt die Grundlage für seine Position von morgen. Mit dem richtigen Partner kann dieser Übergang nicht nur gelingen – er kann das Unternehmen auf ein neues Niveau bringen.